Fixkosten berechnen — ohne Tabellen-Kram
Wer Fixkosten berechnen will, braucht zuerst einen vollständigen Posten-Überblick. Fixkosten und Abos bestimmen den größten planbaren Teil deines Monats. Sie laufen automatisch — Miete, Handytarif, Versicherungen, Streaming, App-Abos, Mitgliedschaften. Weil sie sich selbst verlängern, ist der wichtigste Schritt nicht Sparsamkeit, sondern Sichtbarkeit: Ein Posten, den niemand auf dem Schirm hat, kann auch nicht bewusst entschieden werden.
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Sammeln
Gehe einmal durch Kontoauszug oder Abbuchungen des letzten Monats und notiere jeden wiederkehrenden Posten — unabhängig von der Höhe.
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Gruppieren
Ordne jeden Posten nach Intervall (monatlich, vierteljährlich, jährlich) und Zahltag. Nicht jeder „monatlich“ ist wirklich gleich — manche Tarife schwanken leicht.
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Summieren
Addiere die monatlichen Posten zu einer Fixkosten-Summe. Jährliche Beträge gehören zunächst nicht hierher — sie werden auf der Jahreskosten-Seite in Monatsanteile übersetzt.
Abos mit drei Fragen prüfen
Abos sind Fixkosten mit Verlängerungsautomatik. Für jeden Abo-Posten lohnt sich ein kurzer Prüfblock mit drei Fragen:
| Frage | Wo du nachliest |
|---|---|
| Kündbar — und bis wann muss ich kündigen? | Vertrag, Bestätigungs-E-Mail oder AGB des Anbieters |
| Läuft das Abo bis wann genau? | Vertragszusammenfassung oder Kontoverlauf (Erstabbuchung + Laufzeit) |
| Hast du es im letzten Monat wirklich genutzt? | Nur du kannst das beantworten — Ausgabenblick zeigt deine Einträge, sagt aber nicht, was du kündigen sollst. |
Grenze: Ausgabenblick ordnet und rechnet. Er trifft keine Kündigungs-, Anlage-, Kredit-, Versicherungs- oder Steuerentscheidungen für dich und gibt keine Finanzberatung. Alle Prüffragen führen zu deinen eigenen Unterlagen — nicht zu Empfehlungen.